Der Anbau

Seit dem Frühjahr 2004 kultivieren wir auf nunmehr 1,2 ha verschiedenste Arten Biogemüse, die wir auf dem Wochenmarkt in Geilenkirchen sowie über unseren Lieferservice anbieten.

Was passiert zur Zeit auf den Feldern? Hier können Sie den gewünschten Monatsbericht direkt wählen:

Januar und Februar 2008 April 2008

Mai bis August 2008

September 2008   

Winter 2008/2009 Frühjahr 2009 Juni 2009 September 2009
Februar 2010

Februar 2010:

Ein langer Winter mit Frösten, die weit unter den Gefrierpunkt gingen und nun schon wochenlang andauern, lassen hoffen, dass der Schädlingsdruck im kommenden Jahr nicht zu groß wird...

Ansonsten haben wir die Nase voll von Kälte und Schnee und freuen uns mal wieder auf die neue Anbausaison.

 

September 2009:

Bei unserem Herbstfest nehmen viele Interessierte die Gelegenheit zum Feldrundgang wahr:

Ein großes Problem stellt zu dieser Zeit der Wassermangel dar. Die Aussaat des Feldsalates kann durch eine Tröpfchenbewässerung, die aus Wasserfässern gespeist wird, sichergestellt werden.

Pastinaken lassen sich nur ausgraben, wenn der Boden vorher durchdringend bewässert wird.

Alle Kulturen sind zum Schutz gegen Schädlinge mit Netzen abgedeckt. Diese tragen auch dazu bei, die Transpiration der Pflanzen zu bremsen und somit Wasser zu „sparen“

 

Auf dem Betriebsgelände in Hatterath zeigen wir die Herstellung des Sauerkrautes. Wer will, kann ein Glas „selbstgemachtes“ mit nach Hause nehmen...

 

Juni 2009:

Neuanschaffung des Jahres: eine eigene Pflanzmaschine. Sie hilft uns, die zahlreichen Rosenkohl-Jungpflanzen im richtigen Abstand in die Erde zu bringen.

Aber zuerst muss alles richtig eingestellt werden...

Frühjahr 2009:

Die Grundbodenbearbeitung konnte während der trockenen Phase im März abgeschlossen werden und die Felder wirken wie unbeschriebene Blätter.

Das bleibt nicht lange so, denn alle Pläne für das angefangene Jahr sind gemacht.

Schnell wurden die ersten Kulturen ausgesät in der Zuversicht, dass sie mit dem derzeitigen kalten Wetter klar kommen. Zum Schutz vor Kälte, aber auch vor den zur Zeit weithin sichtbaren Hasen, haben wir im Freiland fast Alles mit leichtem Vlies abgedeckt.

Im Folienhaus lässt sich das Frühjahr nicht aufhalten, bald können die ersten Radieschen des Jahres geerntet werden und unsere beliebten Salatkräutersträuße sind wieder verfügbar. Feldsalat wird durch Postelein und Schnittsalat abgelöst.

Bei dem regnerischen Wetter fällt es ein wenig schwer, über Bewässerung nachzudenken, aber wegen des Klimawandels rechnen wir mit mehr Wetterextremen, was auch lange Trockenphasen bedeuten kann. Viele Kulturen können wir aber in guter Qualität nur bei ausreichender Wasserversorgung kontinuierlich zur Verfügung stellen.

Es gibt vielerlei gute Technik hierfür, die Bereitstellung von Wasser allerdings am entsprechenden Feld ist nicht so leicht zu bewerkstelligen.

 

Winter 2008/2009: 

Der Winter war durch auffallend tiefe Temperaturen geprägt: Schon im Januar war die Rosenkohl-Saison beendet, weil die Pflanzen regelrecht erfroren sind. Auch der Grünkohl hatte nach dem starken Frost nicht mehr viel zu bieten.

So kommt es  dass selbst manche Wintergemüse-Arten nicht in jedem Winter ständig zu Verfügung stehen können.  Andere Wintergemüse-Arten, die ebenfalls hierzulande erfroren sind (Porree) können wir ersatzweise als Importgemüse zukaufen. Sie haben allerdings einen recht hohen Preis

Lagergemüse, die vor den ersten Starkfrösten „hereingeholt“ werden, lernen wir auf diese Weise wieder neu zu schätzen.

 

September 2008:

 


Das Anbau-Jahr neigt sich dem Ende zu. Der letzte Satz Feldsalat ist ausgesät und die weiteren Arbeiten konzentrieren sich auf dessen Pflege (jäten und hacken) sowie auf die Erntearbeiten.

Bald bereichern herbstliche Salate unser Angebot, Endivie glatt oder kraus, Zuckerhutsalat, Feldsalat und Postelein.

 

Mai bis August 2008:

 

In diesem Sommer haben wir einen neuen Schwerpunkt: Auf unserem Feld in Hatterath wurde der neue Folientunnel errichtet.
 


 

Hier bauen wir Paprika, Auberginen und Schlangengurken sowie verschiedene Sorten Tomaten an.

 

 

Im „geschützten Anbau“  kann man die Pflanzen gut vor Witterungseinflüssen und somit vor bestimmten Krankheiten schützen. Tomaten beispielsweise werden im Freiland leicht von der Krautfäule befallen, die den gesamten Bestand schnell vernichtet. Außerdem fördert die höhere Temperatur das Pflanzenwachstum.

Die Bekämpfung von tierischen Schädlingen erfolgt über Nützlinge. Zur Blattlausreduzierung haben wir Schlupfwespen eingesetzt und den Spinnmilbenbefall sollten Raubmilben reduzieren.

Die Düngung erfolgte mit Champost (abgetragenes Substrat aus dem Champignon-Anbau), den wir vor dem Aufbau des Folienhauses mit dem Miststreuer ausgebracht und eingearbeitet haben.

 

 

Nun ist die Ernte in vollem Gange, nicht nur im Treibhaus, auch im Freiland ist unser Gemüse gut gewachsen, weil wir den Sommer über ausreichend Regen hatten.

 
Fleißige Helferinnen ernten 2 mal wöchentlich über 25 Gemüsearten sowie unsere Beerenfrüchte.

April 2008:

Wir liegen in den Startlöchern,

alles hängt davon ab, dass es ein paar Tage hintereinander nicht regnet, damit der Boden bearbeitbar ist. Dann werden wir Spinat, Radieschen, Stielmus sowie Möhren und Pastinaken aussäen, die Erbsensamen in die Erde legen und die Steckzwiebeln in lange Reihen setzen.

Bei den derzeitigen niedrigen Temperaturen ist es sinnvoll, anschließend alles mit Vlies abzudecken, unter dem sich der Boden besser erwärmen kann.

Auf der Fläche in Hatterath soll das neu angeschaffte Folienhaus aufgebaut werden, sodass wir in der kommenden Saison zum ersten Mal Tomaten aus eigenem Anbau in nennenswerten Mengen anbieten können.

Der zweite Lieferwagen wird nicht nur die Marktbeschickung erleichtern, wir können nun auch unabhängig von Lieferservice und Wochenmarkt jederzeit auf dem Feld die nötigen Arbeiten erledigen.

Für Produkte aus eigenem Anbau ist der April der schwierigste Monat: Die Saison für Rosenkohl ist zu Ende, Porree ist abgeerntet und der erste Rhabarber lässt noch ein paar Tage auf sich warten. Kurz darauf folgen dann einige Kräuter und die ersten Radieschen...

 

 

Januar und Februar 2008:

Januar und Februar sind die wirklich ruhigeren Monate auf dem Feld. Sie werden für Büroarbeiten genutzt.

Liegengebliebenens wird aufgearbeitet und Neues wird angepackt: Wir erweitern das EDV-technische System für den Lieferservice und strukturieren unsere Arbeitsabläufe neu, um einen größeren Kundenkreis bedienen zu können. Preise und Service können wir so ebenfalls verbessern.

In der Anbauplanung wird festgelegt, welche Kulturen in der kommenden Saison angebaut werden. Da wir großen Wert auf eine Vielfalt von selbst erzeugten Gemüsearten legen, müssen hierbei viele Faktoren berücksichtigt werden:

  • Die Gemüsearten unterscheiden sich sehr im Wasser- und Nährstoffbedarf.

  • Die Wachstumsdauer reicht von 4 Wochen bei Sommerradieschen bis hin zu einem ganzen Jahr zwischen Aussaat und letzter Ernte der Pastinaken.

  •   Manche Pflanzen haben besondere Vorlieben in der Nachbarschaft.

  •   Anbaupausen von mehreren Jahren für eine Pflanzenart sind die wichtigste Maßnahme zur Erhaltung der Pflanzengesundheit.

  •   Schließlich  muß auch die Gründüngung eingeplant und festgeschrieben werden, damit sie im allgemeinen Sommertrubel nicht untergeht.

Wenn alles gut durchdacht und geplant ist können die notwendigen Sämereien und Jungpflanzen für das Jahr bestellt werden und der Kreis schließt sich:

Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt...